
Nationale Presse: Le Parisien – Rubrik Paris (75) · 30. März 2026 · Artikel von Marion Kremp
Die Zeitung „Le Parisien“ widmet der Aufstellung der kostenlosen Sprudelwasserspender von „Eau de Paris“ einen Bericht; der siebzehnte davon wurde gerade im 13. Arrondissement installiert. Ein Phänomen, das den Aufschwung öffentlicher Wasserspender als Alternative zu Plastikflaschen sowie das wachsende Interesse der Bevölkerung an kohlensäurehaltigem Leitungswasser im städtischen Raum verdeutlicht. Ein Marktkontext, der im Mittelpunkt der Herausforderungen im Bereich des mikrogefilterten Wassers steht.
Wissenswertes
- Eau de Paris hat im März 2026 seinen siebzehnten kostenlosen Sprudelwasserbrunnen am Fuße seines neuen Hauptsitzes in der Rue Fernand-Braudel im 13. Arrondissement aufgestellt; der erste war bereits 2010 im Jardin de Reuilly installiert worden.
- Im Jahr 2025 haben die Pariser Sprudelbrunnen 1,8 Millionen Liter Sprudelwasser zur Selbstbedienung ausgegeben – das entspricht mehr als einer Million eingesparten Plastikflaschen, was wiederum 30 bis 35 Tonnen Plastik entspricht.
- Ein Sprudelwasser-Spender entspricht im Durchschnitt einem Verbrauch von über 100 m³ pro Jahr, gegenüber 50 m³ bei den am häufigsten genutzten Spendern für stilles Wasser – ein Zeichen für die große Beliebtheit von kostenlosem Sprudelwasser in der Bevölkerung.
- In Paris gibt es insgesamt 1.311 für alle zugängliche Trinkwasserbrunnen, darunter 112 Wallace-Brunnen, die aus einer Spende von Sir Richard Wallace nach der Belagerung von 1870–1871 stammen.
- Das kohlensäurehaltige Wasser aus den Trinkbrunnen stammt aus dem städtischen Trinkwassernetz und wird mit lebensmitteltauglichem CO₂ angereichert. Damit soll der Verbrauch von Einwegplastik reduziert und der Zugang zu Wasser für alle, insbesondere für die am stärksten benachteiligten Menschen, gewährleistet werden.
- Parallel dazu vereint die 2020 ins Leben gerufene Initiative „Ici je choisis l’eau de Paris“ 1.500 Händler, die Passanten die Möglichkeit bieten, ihre Trinkflaschen kostenlos aufzufüllen, wodurch jede Woche das Äquivalent von einer Million zusätzlicher Flaschen eingespart wird.
- Auf dem im Artikel erwähnten Markt für öffentliche Trinkbrunnen Castalie ein Angebot speziell für Kommunen und den öffentlichen Raum entwickelt, das seine traditionelle Geschäftstätigkeit im Bereich Restaurants, Hotels und Unternehmen ergänzt.
- Der Boom der Trinkbrunnen mit kohlensäurehaltigem Leitungswasser im städtischen Raum ist Teil derselben Entwicklung, die auch von Anbietern von mikrogefiltertem Wasser wie Castalie vorangetrieben wird, die für gewerbliche Kunden eine Alternative zu Plastikflaschen anbieten.
Quelle: Le Parisien, Paris (75), 30. März 2026 – Artikel von Marion Kremp. Den Originalartikel lesen
