
Fernsehsender CNews – Sendung „L’Hebdo de l’éco“ · 21. März 2024 · Interview geführt von Eric de Riedmatten
Als Gast in der Sendung „L’Hebdo de l’éco“ auf CNews, moderiert von Eric de Riedmatten, stellt Thibault Lamarque das neue Ziel von Castalie vor Castalie den öffentlichen Raum mit Trinkbrunnen mit mikrogefiltertem Wasser auszustatten. Über ihren traditionellen Markt in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Unternehmen hinaus möchte die Marke nun auch auf der Straße und in öffentlich zugänglichen Einrichtungen Zugang zu gereinigtem Leitungswasser ermöglichen. Diese Initiative ist als direkte Antwort auf die 16 Milliarden Einweg-Plastikflaschen gedacht, die jedes Jahr verbraucht werden.
Wissenswertes
- Ein neuer, in Frankreich hergestellter Brunnen im Stil „von einst“, der an die Farben der Rathäuser und Gemeinden angepasst werden kann, erweitert das Angebot von Castalie den öffentlichen Raum.
- Es fehlen angeblich 30.000 Trinkbrunnen auf den Straßen und in öffentlich zugänglichen Einrichtungen: Castalie hat Castalie zum Ziel gesetzt, in den nächsten fünf Jahren 10.000 davon aufzustellen.
- An diesen öffentlichen Trinkbrunnen könnten die Franzosen ihre Trinkflaschen kostenlos auffüllen – zu einer Zeit, in der jeder zweite Franzose eine solche besitzt –, ganz im Sinne der alten Wallace-Brunnen, die zwar noch vorhanden sind, aber kaum genutzt werden.
- Das Tempo der Installation von Castalie deutlich beschleunigt: 3.000 Trinkbrunnen wurden in zehn Jahren aufgestellt, weitere 3.000 folgten innerhalb von zwei Jahren, wodurch seit 2011 insgesamt 300 Millionen Plastikflaschen eingespart werden konnten.
- Die Technologie kombiniert eine Membran im Submikronbereich (0,5 Mikrometer, also dreißigmal dünner als ein Haar) mit einem Aktivkohlefilter, der den Chlorgeschmack entfernt; ein in der Region Île-de-France durchgeführter Test mit Umkehrosmose zielt darauf ab, Nitrate nahezu vollständig zu entfernen.
- Nur 1 % des verteilten Leitungswassers wird tatsächlich getrunken – bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 150 Litern pro Tag und pro Franzose –, was die Frage nach der übermäßigen Aufbereitung des gesamten Wassernetzes aufwirft.
- Mehr als die Hälfte des Trinkwassers der Pariser stammt aus weit entfernten Wasserentnahmestellen in der Nähe von Fontainebleau und am Loing und wird über Aquädukte zugeführt, die unter Baron Haussmann errichtet wurden.
Quelle: CNews, „L’Hebdo de l’éco“, 21. März 2024 – Interview geführt von Eric de Riedmatten. Zur Originalsendung
